Wir über uns

Jeder Mensch hat das Recht auf ein Sterben unter  würdevollen Bedingungen. Diesem Leitsatz der Hospizbewegung im Rhein-Erft-Kreis folgt auch der ambulante Hospizverein in Frechen. Sterben ist für uns ein Teil des Lebens. Deshalb leisten wir keine Sterbehilfe, sondern Lebenshilfe von Mensch zu Mensch.

Seit der Vereinsgründung 1993 ermöglichen wir Schwerkranken und Sterbenden ein selbstbestimmtes Leben in ihrer vertrauten Umgebung – sei es Zuhause oder im häuslichen Lebensraum einer Senioreneinrichtung. Gut auf ihren Dienst vorbereitete und ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten Menschen in der letzten Phase ihres Lebens und unterstützen deren Angehörige. Unser Angebot steht allen Menschen offen, unabhängig von Alter, Konfession, Herkunft und Weltanschauung. Wir engagieren uns unbürokratisch und unentgeltlich für die Menschen, die unsere Hilfe anfragen.

Die weiter gehende Auseinandersetzung mit Tod und Trauer gehört wesentlich zu gelingendem Leben dazu. Für Trauernde, die in ihrer Trauer nicht alleine bleiben möchten, bieten wir regelmäßige Trauersprechstunden, monatlich ein Trauercafé und jährliche Gesprächsreihen an.

Seit 2009 ist die Begleitung von Menschen mit Demenz ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit. Das wöchentlich in unseren Räumen angebotene „Café  Z…e…i…t“ ist ein Treffpunkt für Betroffene und ihre Angehörigen.

Der Hospiz in Frechen e.V. ist in ein Netzwerk aus Ärzten, Pflegediensten, stationären Hospizen und weiteren unterstützenden Diensten eingebunden und ist im Sozialraum Frechen ein kompetenter Gesprächspartner zu den Themen Tod, Trauer und Demenz.